• 2021

    Maia und die Basler Fähren

    Martina Meinicke, Präsidentin vom Fähri-Verein Basel beantwortet die Frage von Maia: Seit wann gibt es eigentlich die Basler Fähren?

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  • 2021

    Andrin und die französischen Strassennamen

    Der Historiker André Salvisberg beantwortet die Frage von Andrin: Weshalb gibt es in Basel so viele französische Strassennamen?

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  • 2021

    Luisa und die alten Knochen

    Die Archäoanthropologin Lor Rindlisbacher beantwortet die Frage von Luisa: Wie lässt sich anhand von alten Knochen so viel über ein Individuum herausfinden?

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  • 2020

    Anina und die Stadtmauern

    Der Archäologe Christoph Matt beantwortet die Frage von Anina: Wieso und wann wurde die Stadtmauer abgerissen?

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  • 2021

    Der Teig, der niemals mürbe wird

    Das Basler Patriziat ist das einzige der Schweiz, das einen Spitznamen besitzt, den fast alle kennen. Der Ausdruck "Daig" kommt in dem Moment auf, als die kulturelle Hegemonie der Altbürger den Zenit überschritten hat. Was aber "Daig" bedeutet, ist noch immer unklar.

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  • 2007

    1000 Jahre - 10 Geschichten Der Münsterplatz: Raum, um Geschichte zu schreiben

    Was wäre das Münster ohne seinen Platz! Der Münsterplatz gehört zur Kirche, ist aber mehr als ihr Vorhof: Er ist auch ihr Gegenstück. Denn wenn sie Beständigkeit und Stabilität symbolisiert, so steht er für das Vorübergehende und Spontane, für den historischen Wandel der Stadt.

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  • 1997

    Eine Fusion mit Zwischentönen – bis heute

    Montag, 8. Dezember 1997. Im Konferenzgebäude Grünenhof der Schweizerischen Bankgesellschaft, unweit der Zürcher Bahnhofstrasse, spielt sich Historisches ab: Vier Herren verkünden an der Pressekonferenz die Zusammenlegung ihrer beiden Grossbanken. Die Geburtsstunde der UBS, eines der grössten Finanzinstitute der Welt, steht für vieles: sie ist ein Spiegelbild globaler Entwicklungen, ein Produkt personeller Seilschaften und ein Zeichen des schwächelnden Basler Finanzplatzes.

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  • 1994

    Poststelle mit Präzisionswaage: Drogenpolitik im Basel der 1990er

    Basel Anfang der 90er-Jahre: Am Schaffhauser Rheinweg und am Barfüsserplatz versammeln sich immer mehr Süchtige auf der Suche nach Stoff und Spritzen. Mit ihnen wird offensichtlich, was Fachleuten schon länger klar war: Die Repression von Drogen ist keine Lösung, denn Drogensüchtige sind nicht per se kriminell, sondern aus medizinischer Sicht krank. Dass sie mit Mitteln des Strafrechts belangt werden, löst das Problem nicht, sondern schafft im Gegenteil neue.

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  • 1991

    Die Stärke der Frauen ist ihre Zahl und ihre Unentbehrlichkeit.

    Mann und Frau sind gleichberechtigt – so steht es seit 1981 in der Schweizer Verfassung. Die Umsetzung dieses Gleichstellungsartikels liess auf sich warten. Deshalb nahmen heute vor 28 Jahren Frauen aus der ganzen Schweiz am Frauenstreik teil – auch in Basel. Zuhause, im Quartiertreff, in Firmen und auf öffentlichen Plätzen beteiligten sich Basler Frauen mit diversen Protestaktionen am Streik vom 14. Juni 1991.

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  • 1978

    1000 Jahre - 10 Geschichten Im Basler Münster zuhause: Brzpf, die Wichtelfrau

    Eines der schönsten Basler Kinderbücher handelt von der Münster-Wichtelfrau «Brzpf». Es entstammt der Feder von Anna Regula Hess und zeugt vom Kinderbuchschaffen der späten 1970er-Jahre: «Brzpf» spielt in einer Fantasiewelt und verweist zugleich auf Themen ihrer Zeit wie die Umwelt- oder die Frauenbewegung.

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  • 1975

    Meret Oppenheim (1913-1985) – zwischen Porzellan und Pelz

    Mit 18 Jahren malt Meret Oppenheim eine Frau mit einem Säugling auf dem Arm, aus dessen Hals Blut spritzt. Sie nennt es "Würgeengel". Dieses Bild soll sie vor dem Kinderkriegen schützen aber auch vor Moralvorstellungen, die das Leben von Frauen und das ihrige zu bestimmen versuchen. Während ihres Lebens wird sie sich immer wieder aus Verengungen lösen.

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  • 1972

    "Eine Neuorientierung der Geschlechterverhältnisse" - Familienexterne Kinderbetreuung als gleichstellungspolitisches Anliegen

    Um 1970 waren familienexterne Betreuungsangebote nur für Kinder jener Mütter gedacht, die keine andere Wahl hatten, als erwerbstätig zu sein. Auf keinen Fall sollten Kinderkrippen und Tagesheime das traditionelle Familienmodell ins Wanken bringen. Doch Frauen forderten von nun an hartnäckig mehr Betreuungsplätze ein. Auch sie wollten die Möglichkeit haben, ihren Beruf auszuüben – ungeachtet ihrer Lebenssituation. Erst in den 1990er Jahren erhörte sie der Kanton Basel-Stadt und sicherte Eltern über die Verfassung einen Betreuungsplatz.

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  • 1974

    Fasnacht 1974: "Dr gross Bums"

    «Mitem Horror het am Mäntig s’Comité Bekanntschaft gmacht», berichtet der Moderator des Schweizer Radios am Mittwoch. «Das het mit Fasnacht nyt meh z’tue», vertritt «e Bebbene» in der Nationalzeitung die Meinung vieler. Man spricht vom ‹grosse Bums›, mit dem die berüchtigten Kuttlebutzer am 4. März 1974 Basler Fasnachtsgeschichte schrieben.

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  • 1971

    Gammler, Rocker, Kommunarden - Notschlafstellen für Jugendliche in Basel

    Wenn heute von Obdachlosigkeit und Notschlafstellen die Rede ist, erscheint vor dem inneren Auge meist das Bild des älteren Randständigen. Anfang der 1970er Jahre waren es aber vor allem obdachlose Jugendliche, um die sich die Basler Behörden sorgten.

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  • 1971

    11g: Der Mond kommt nach Basel

    Den ersten Menschen auf dem Mond zu sehen war überwältigend, auch für Stefan Graeser, den Kurator am Naturhistorischen Museum Basel. Ein Mensch auf einem anderen Himmelskörper als auf der Erde, es war unglaublich. Die Mondlandung verfolgte er beim italienischen Abwart des Mehrfamilienhauses mit den Nachbarn zusammen. Aber auf das Hochgefühl kam auch die Ernüchterung. Eine grosse Enttäuschung sei es gewesen. Soviel sei denkbar gewesen und dann nichts. Also nicht Nichts, aber nichts Neues, Unbekanntes.

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  • 1968

    Schüler aller Länder vereinigt euch!

    "Mögen die herrschenden Lehrer vor der Revolution zittern. Die Schüler haben nichts zu verlieren als ihre Ketten" - so der Aufruf auf einem Flugblatt der späten 1960er-Jahre am Realgymnasium Basel. Das "Manifest des 5. Standes" - Ironie oder Ernst? Auf alle Fälle eine Provokation für die Lehrerschaft.

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  • 1961

    Elisabeth Vischer-Alioth (1892-1963) – Pionierin des Frauenstimmrechts

    1961 wird Elisabeth Vischer-Alioth als eine der ersten Frauen in den Weiteren Bürgerrat von Basel gewählt, der heutigen Bürgergemeinde der Stadt Basel. Als Alterspräsidentin eröffnet sie im Dezember desselben Jahres die Sitzung. Vischer-Alioth zählt zu den Pionierinnen des Schweizer Frauenstimmrechts und darf in mehrfacher Hinsicht als typische Vertreterin der Frauenbewegung der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert gelten.

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  • 1959

    "Nach schweizerischem Empfinden absurd" - Der Streik der Basler Lehrerinnen 1959

    Am 1. Februar 1959 sagen die Schweizer Männer Nein zum eidgenössischen Stimm- und Wahlrecht für Frauen. Für die Lehrerinnen am Basler Mädchengymnasium ist damit das Ende der Fahnenstange erreicht: Sie treten am 3. Februar in den Streik.

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  • 1957

    Schizophrenie im Spinnennetz - Die Basler Suche nach der Substanz X

    Die Entdeckung von LSD beflügelte die medizinisch-psychiatrische Forschung. Dass LSD schon in kleinsten Mengen eine grosse Wirkung im menschlichen Körper entfaltet, nährte die These, dass Psychosen aufgrund von Stoffwechselstörungen durch eine körpereigene Substanz entständen. Doch was für eine Substanz konnte das sein? Diese Frage beschäftigte Mitte der 1950er-Jahre den Basler Biologen H. P. Rieder. Die Antwort suchte er in einem heute ziemlich skurril wirkenden Experiment: Dem «Basler Spinnentest».

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  • 1957

    Johann Peter Hebel und das Hochhaus

    Nun steht es nicht mehr. Das markante Hochhaus auf dem Rosental-Firmenareal des Agrochemie-Konzerns Syngenta wich einer Neugestaltung mit Park. Gebaut 1956 im Auftrag der Johann Rudolf Geigy AG setzte es den architektonischen Kontrapunkt zum Badischen Bahnhof gegenüber. Es war eines der ersten Hochhäuser in Basel und sein Bau hochumstritten. Weit mehr als in heutigen Zeiten der Bau des Messeturms und der Roche-Türme.

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  • 1956

    Luftkrieg gegen die Maikäfer

    Seit 2014 findet in Basel und weiteren Städten rund um den Globus ein jährlicher Protestmarsch gegen die Geschäftspraktiken der Firma Syngenta statt – neben Monsanto die grösste Pestizidherstellerin der Welt. Laut UNO-Berichten sterben jedes Jahr 200’000 Menschen durch den Einsatz von giftigen Pflanzenschutzmitteln. Die schädlichsten Inhaltsstoffe sind seit den 1970er-Jahren in den westlichen Industrieländern verboten, in den Entwicklungsländern aber weiterhin zugelassen. Seit Beginn ihrer industriellen Produktion sind Pestizide umstritten. Die unterschiedlichen Interessen von Chemieunternehmen, Landwirtschaft, Naturschutz und Konsument*innen prallen bei der Frage aufeinander, wie legitim oder gefährlich der Einsatz von Pestiziden ist. Wie sehr sich die Rahmenbedingungen in Basel verändert haben, zeigt ein Blick auf den «Maikäferkrieg» der 1950er-Jahre.

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  • 1954

    "Der grosse Tag der Basler Frauen" – 1954 werden die Baslerinnen zum Frauenstimmrecht befragt

    Zwölf Jahre vor der Einführung des Frauenstimmrechts im Kanton Basel-Stadt sprechen sich die Baslerinnen für die politische Gleichberechtigung aus. Der männliche Souverän ignoriert ihre Meinung.

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  • 1953

    Der päpstliche Nuntius kommt 1923 und 1954 nach Basel - eine Provokation?

    1923 und 1954 war der Nuntius, der päpstliche Botschafter in der Schweiz, auf Besuch in Basel. Fiel die Audienz 1923 noch nüchtern und verhalten aus – zuviel Aufmerksamkeit sollte der hohe Katholik in der protestantisch geprägten Stadt nicht erhalten – glich sie 1954 dem Empfang eines Staatsgasts. Mit dieser geschickten Diplomatie, die sich gegenüber 1923 verändert hatte, trug die Basler Regierung einen Teil dazu bei, dass sich die Katholiken immer stärker von ihrem Diaspora-Denken lösten und sich in die städtische Gesellschaft integrierten.

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  • 1951

    Die halbe Stadt gebaut - Fritz Rickenbachers architektonisches Erbe

    Sie ist ein Relikt aus einer anderen Zeit. Wenn man den Weg zwischen Wohnblocks hindurch zur Landhof-Tribüne findet, erschliesst sich einem nicht nur ein wertvoller Grünraum, sondern auch ein sporthistorisches Schmuckstück. Was soll aus der alten Heimat des FC Basel werden?

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  • 1950

    "Das gab ein riesen Theater!" - Mütter in der Basler Chemie 1950-2000

    Das Projekt «Oral History Chemie und Stadtkultur» spricht mit Arbeiter*innen in der Zeit der Hochblüte der Basler Chemie (1950-1990). Die gesammelten Geschichten zeigen, wie wenig über die Arbeitswelt der Frauen bislang bekannt ist und wie hart Frauen für die Vereinbarung von Beruf und Familie kämpften.

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  • 1945

    Aussen Kriegsspuren - innen Stadtgeschichte

    Vor 75 Jahren schlugen amerikanische Bomben bei der Basler Baufirma Rapp ein. Das Büro brannte nieder, gerettet wurde wenig mehr als eine kleine Box. Der Russ an ihrer Hülle bezeugt den Zweiten Weltkrieg, die Zettel darin einen vergleichslosen Wachstumsschub der Stadt Basel.

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  • 1945

    "Verhöhnung von Bundesrat und Armee?" Alfred Rassers Kritik an der Rolle der Schweiz im Zweiten Weltkrieg

    "Réduit und Neutralität haben gesiegt." Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs verdrängt die Schweiz eine kritische Aufarbeitung ihrer Rolle während der NS-Zeit. Der Basler Kabarettist Alfred Rasser greift dieses Geschichtsbild früh an. Mit seiner Figur "HD-Soldat Läppli" thematisiert er Rüstungsgeschäfte, Flüchtlingspolitik und die opportunistische Haltung der Schweiz. Der Hilfsdienst-Soldat Theophil Läppli avanciert innerhalb kürzester Zeit zum Publikumsrenner – und ruft die Behörden auf den Plan.

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  • 1930

    Von "Wohnmaschinen" und "Kommunistenzüchtereien"

    Die Schweizerische Wohnungsausstellung, kurz WOBA, sorgte 1930 für Gesprächsstoff. Während die einen die Fortschrittlichkeit der weissen Flachdachbauten lobten, empfanden andere diese kargen "Wohnmaschinen" als "unschweizerisch" und vermuteten kommunistische Machenschaften am Werk. Anlässlich der WOBA bündelten sich in der Schweizer Presse Diskussionen über die Frage nach der Zukunft der Gesellschaft – den Frauen kam dabei eine Schlüsselrolle zu.

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  • 1926

    Komfort ja - Luxus nein! Die Entstehungsgeschichte der Wohngenossenschaft Gundeldingen

    Die Schweizerische Wohnungsausstellung, kurz WOBA, sorgte 1930 für Gesprächsstoff. Während die einen die Fortschrittlichkeit der weissen Flachdachbauten lobten, empfanden andere diese kargen "Wohnmaschinen" als "unschweizerisch" und vermuteten kommunistische Machenschaften am Werk. Anlässlich der WOBA bündelten sich in der Schweizer Presse Diskussionen über die Frage nach der Zukunft der Gesellschaft – den Frauen kam dabei eine Schlüsselrolle zu.

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  • 1917

    Die Muba ist Geschichte - Die Messe als Ort von Innovation und Wandel

    Während Jahrzehnten hatte die Frühjahresmesse Muba einen festen Platz im Kalender der Stadt. Doch damit ist Schluss. Die Muba fand 2019 zum 103. und letzten Mal statt. Die Krise im Messewesen besiegelte das Ende gleich mehrerer Traditionsmessen.

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  • 1875

    Das «zweischneidige Schwert» Volksrechte schneidet scharf

    Die Politiker täuschten sich. Die Basler Bevölkerung griff rasch zu den neuen Instrumenten Volksinitiative und Referendum, nachdem sie diese 1875 endlich erhalten hatte. Der direktdemokratische Spätzünder Basel-Stadt startete durch bis heute; in den letzten zehn Jahren kam es zu mehr Abstimmungen über Initiativen als je zuvor.

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  • 1865

    Basel anderswo: Ziegelherstellung der Basler Mission in Südindien

    Im 19. Jahrhundert war die Basler Mission in Südindien nicht nur eine mehrerer christlicher Kirchen, sondern auch ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor. Um 1860 führte der Missionar Georg Plebst die Produktion von Falzziegeln ein, um den frisch Konvertierten ein Einkommen zu verschaffen. Noch heute ist die Basel Mission Company (BMC) vielen Indern ein Begriff. Um 2000 wurde ein Schiffswrack mit einer Ladung von Basler Missions Keramikprodukten vor Goa entdeckt. Dies demonstriert, welches Potential in der archäologischen Erforschung der Geschichte der Basler Mission in Indiens Südwesten steckt.

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  • Band 8

    1960-heute

    1960-heute

    Umweltschutz, mangelnder Wohnraum, Gleichstellung. Viele aktuelle Themen gewannen seit den 1960er Jahren an Aufmerksamkeit – und verloren sie bis heute nicht. Band 8 beschäftigt sich mit der Vorgeschichte der Gegenwart von Basel. Er setzt in der Hochkonjunktur ein und verfolgt die Entwicklungen bis heute. Wie hat sich Basels Umgang mit Migrant*innen verändert? Was für eine Rolle spielt der Standort noch für die Basler Chemie und Pharma, die längst global handelt, forscht und produziert? Und wie lässt sich erklären, dass es im "reichen" Basel wiederholt hohe Armutsraten und Wohnungsnot gab? Diesen und weiteren Fragen gehen die Autor*innen auf den Grund und nehmen dabei verschiedene Blickwinkel ein.

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  • Band 9

    Themenband "Die Stadtgeschichte Basels aus der Perspektive des Raums"

    Band 9 der Stadt.Geschichte.Basel deckt im Unterschied zu den anderen Bänden kein bestimmtes chronologisches Spektrum ab, sondern nimmt die Stadtgeschichte aus der Perspektive des Raums in den Blick. Dabei ist eine Grundannahme, dass Raum nicht einfach gegeben ist, sondern gemacht wird. Raum wird gestaltet und verwaltet, erschlossen, besessen oder – besetzt. Der städtische Raum ist geprägt von der Spannung zwischen Konsens und Konflikt: Verschiedene Akteur*innen verhandeln oder streiten über Nutzungen, Praktiken und Deutungshoheit. Ein Beispiel dazu: Der Marktplatz hat für eine Stadtplanerin eine andere Bedeutung als für einen Marktfahrer aus dem Elsass oder eine Klimastreik-Teilnehmerin.

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