• 2018

    Besuch bei Freunden

    Aufregend: Wir wurden vom Bürgerforschungsprojekt Basel-Spitalfriedhof ins Naturhistorische Museum eingeladen. Dort erzählen uns die engagierten Forscherinnen und Forscher von ihrer spannenden Arbeit. Und wir treffen sogar eine Mumie!

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  • 2018

    Textilien und der Sklavenhandel

    Basler Zeitung vom 18.4.2018: Textilien und der Sklavenhandel

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  • 1939

    Ernst Laur – ein Stadtbasler Bauernführer

    In vielen älteren Schweizer Filmen sprechen windige Geschäftemacher und dubiose Schwiegersöhne aus der Stadt Baseldeutsch. Denn Basel war lange Zeit in der Deutschschweiz der Inbegriff von Urbanität. Es ist deshalb erstaunlich, dass der bedeutendste Schweizer Bauernführer des 20. Jahrhunderts ein Stadtbasler war.

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  • 1938

    Eine Baslerin rettet 300 jüdische Kinder

    Es war ein Brief, der 300 jüdischen Kindern das Leben rettete: «In Anbetracht der heutigen Notlage, die gewiss auch Sie wie alle mitfühlenden Menschen bedrückt, erlaube ich mir, das Gesuch zu stellen, es möchte uns gestattet werden, 250 bis 300 Kinder aus Deutschland nach der Schweiz zu retten. […] Wir wissen, dass wir ohne Mühe Platz für diese Kinder finden werden.»

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  • 1929

    Züchtigung an den Basler Schulen

    Körperstrafen sind heute an Basler Schulen verboten. Fehlbare Lehrpersonen werden bestraft. Zwar gibt es kein Züchtigungsverbot im Schulgesetz, aber die Bundesverfassung und die UNO-Kinderrechtskonvention sind in dieser Frage eindeutig. In scharfem Gegensatz dazu steht das Bild, das man sich über Jahrhunderte vom Schulmeister gemacht hat: Auf keinem Bild fehlt der Stock.

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  • 1927

    Kino und Theater im Konflikt

    Mit der 1919 eingeführten 48-Stunden-Woche und der überwundenen Nachkriegskrise gewann die Basler Bevölkerung an Freizeit und Zahlungskraft. In der Stadt brach die hohe Zeit des Kinos an – zum grossen Missfallen der bürgerlichen Hochkultur.

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  • 1919

    Bürger putzen Basel

    Am 12. November 1918 standen in der ganzen Schweiz die Räder still: Der schweizerische Landesstreik begann. Auch in Basel blieben Fabriken und Verwaltungen geschlossen, rollten Trams nicht mehr. Um das befürchtete Chaos in Grenzen zu halten, riefen Private zur Selbsthilfe auf. In Basel lud am Vorabend des Landesstreiks ein bürgerliches Aktionskomitee zu einer gut besuchten Versammlung im Musiksaal des Stadtcasinos ein. Traktandiert war die Gründung einer Bürgerwehr. Diese sollte die Geschäftsinhaber schützen, die Grundver-sorgung durch die öffentlichen Betriebe sicherstellen und die sozialdemokratischen Jungbur-schen in Zaum halten. Die Bürgerwehr verstand sich als politisch und konfessionell neutral. Militärische Aufgaben besass sie nicht, und offiziell auch keine Waffen. Dafür arbeitete die Bürgerwehr eng mit staatlichen Instanzen und mit dem militärischen Kommando zusammen. Zudem baute sie auch einen eigenen Nachrichtendienst auf.

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  • 1917

    Die Muba ist Geschichte - Die Messe als Ort von Innovation und Wandel

    Während Jahrzehnten hatte die Frühjahresmesse Muba einen festen Platz im Kalender der Stadt. Doch damit ist Schluss. Die Muba fand 2019 zum 103. und letzten Mal statt. Die Krise im Messewesen besiegelte das Ende gleich mehrerer Traditionsmessen.

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  • 1914

    «Drägg wägg»

    Keine wartenden Pferdedroschken, keine beschaulichen Marktstände, auch keine Demo zeigt dieses interessante historische Dia. Sondern sechs putzende Männer auf dem Marktplatz, die eine ansehnliche Menge Abfall entsorgen. Auf den ersten Blick macht diese Vereinigung von fahrbaren Abfallcontainern und einer ganzen Putz-kolonne keinen rechten Sinn. Erst bei genauerem Hinsehen wird deutlich, dass der herbei-gekarrte Abfall gewissermassen unter den Teppich gekehrt wurde.

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  • 1912

    1000 Jahre - 10 Geschichten Offene Türen für den Frieden, Turner und Touristen

    Mit roten Fahnen und Fanfaren traten die Demonstrantinnen und Demonstranten am 24. November 1912 ins Münster, um den internationalen Frieden zu beschwören. Erstaunlich, dass der sakrale Raum einem derart politischen Ereignis Bühne sein konnte. Schon zuvor allerdings diente das Wahrzeichen Basels auch anderweitigen Nutzungen ausserhalb der Liturgie: Zum Beispiel als Forum für die städtische Öffentlichkeit, als Turnhalle und als Touristenmagnet.

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  • 1899

    Der Goliath von Basel

    Immer wieder führen vermeintlich oder absichtlich manipulierte Visualisierungen von Bauvorhaben, die sich einer Volksabstimmung stellen müssen, zu Kontroversen. Als eines der letzten Beispiele könnte man eine vom Referendumskomitee gegen den Claraturm veröffentlichte Darstellung anführen, die das Gebäude als überdimensionierten Koloss am Ende der Clarastrasse erscheinen liess, während die tatsächliche Höhe des Gebäudes um etwa einen Drittel kleiner vorgesehen war (vgl. BaZ 12.11.13).

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  • 1881

    Im "Pfäffiloch"

    Die Geschichte um das Pfäffiloch erzählt davon, wie Stadt und Bahn miteinander um die Gestaltung des öffentlichen Stadt- und Verkehrsraums kämpften.

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  • 1869

    Der internationale Arbeiter-Kongress von 1869 in Basel

    Vom 6. bis 11. September 1869 tagte in Basel der IV. Kongress der Internationalen Arbeiter-Assoziation – heute bekannter als Erste Internationale. Die Verhandlungen stiessen nicht nur in der in- und ausländischen Presse auf lebhaftes Interesse. Auch zahlreiche Einheimische fanden sich im heutigen Café Spitz ein – tagsüber weitgehend Bürgerliche, abends dann Arbeiterinnen und Arbeiter.

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  • 1863

    Der Spekulant und die Kindsmagd

    Diese beiden Fotografien aus dem «alten Basel» sind alles andere als selbstverständlich. Sie zeigen nämlich nicht einfach, «wie es früher war». Sondern sie zeigen ein inszeniertes Bild voller Rätsel, das mehr Fragen aufwirft als beantwortet. Was hat der Fotograf Jakob Höflinger 1863 auf die Platte mit dem Titel «Auf der Lyss» gebannt? Zu sehen ist der Rondenweg, der auf der Innenseite der Stadtmauer vom Spalentor zum Fröschenbollwerk führte. Die Tage der Mauer und des Fröschenbollwerks waren zum Zeitpunkt der Aufnahme bereits gezählt: Die Mauer fiel 1867 der Stadterweiterung zum Opfer, das Fröschenbollwerk, das sich auf der heutigen Kreuzung Schützengraben/Schützenmattstrasse befand, wurde 1868/1869 geschleift. Der Ort lässt sich also identifizieren. Doch wer sind die abgebildeten Personen?

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  • 1819

    Ein letzter Akt des Schreckens: Die Hinrichtung von 1819

    Am 4. August 1819 zogen 20'000 Baslerinnen und Basler vor das Steinentor, um beim heutigen Parkplatz des Zoologischen Garten einem blutigen Spektakel beizuwohnen: Auf der städtischen Richtstätte, «Kopfabheini» oder «Rabenstein» genannt, enthauptete der Henker Peter Mengis drei Mitglieder einer Diebesbande mit dem Schwert. Ferdinand Deisler aus dem badischen Inzlingen, Xavery Hermann aus Colmar und Jakob Feller aus dem elsässischen Sondernach hatten die Basler Region während Jahren unsicher gemacht – das Gericht verurteilte sie u.a. für Raub, Diebstahl, Brandstiftung, die Plünderung von Kirchen, Totschlag, die versuchte Sprengung des Kleinbasler Pulverturms. Ein viertes Mitglied der Bande, der Elsässer Joseph Studer, kam mit dem Leben davon, wurde gebrandmarkt und mit 24 Jahren Zwangsarbeit gebüsst. Die Hinrichtung vor 200 Jahren war die letzte in der Geschichte der Stadt, auch wenn Basel die Todesstrafe offiziell erst 1872 abschaffte.

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  • 1529

    Reformation in Basel: Im Gespräch mit Christine Christ-von Wedel

    In der Geschichte der Stadt Basel ist die Reformation ein zentrales Ereignis. Eine der besten Kennerinnen der Stadt Basel in der Reformationszeit ist die Historikerin Christine Christ-von Wedel. Marcus Sandl und Daniel Sidler - Autoren von Band 4 (1510-1805) - sprachen mit Christine Christ-von Wedel über die Ereignisse in den Jahren um 1529, über die Bedeutung des Humanisten Erasmus von Rotterdam sowie darüber, was wir aus der Reformation für unsere eigene Zeit lernen können.

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